11. Januar 2018

Mittwoch, 10.01.2018 - Trauer um I.

Der Bäcker hat wegen Reichtums auch diese Woche noch Betriebsferien. Aber es sei ihm vergönnt, ständig dieses frühe Aufstehen. Und H. als Kunde kommt dann gegen neun Uhr verschlafen an um Croissants und Brezen. Wer hat schon so einen Bäcker? 200 Meter über drei Ecken.
Den Hund wieder in den Garten geholt, während H. Laub zusammenrechte. Langweilig, da er doch ziemlich dumm ist (auch ängstlich) und nur am Futter interessiert ist. Alle Kunststücke vom Herbst hat er wieder vergessen.
Dann wieder in die mäuseverseuchte Garage und ein Stückchen Garage weiter gesäubert und - was genauso wichtig ist - geordnet. Garagen sind ja mittlerweile ein zusätzlicher Abstellraum geworden. Zum einen, weil die Autos zu groß für sie sind, zum anderen, weil die Menschen so viel anhäufen, dass es in der Wohnung/im Haus nicht mehr Platz hat. Das Auto von Hauptschulbluesens steht aber trotzdem nicht auf der Straße.
Abschied.
I. gestorben. Der Bruder rief an. I. war Frau I. R. aus der Weißmühle, Gemeinde S., Gastwirtin. Bevor sie Gastwirtin war - ihre Eltern lebten noch - molk sie jeden Abend die Kühe des Anwesens, mistete aus, fütterte. (Zur Weißmühle ein Extrabeitrag bei Gelegenheit.)
H. besuchte sie zuletzt mit seiner Mutter (selber Jahrgang), als diese leider schon dement war. Beide Damen mochten sich über Jahrzehnte gut leiden. Irma hatte sich sehr über die drei Besucher (Frau H. war dabei) gefreut, genauso wie damals in den 80er Jahren, als Herr und Frau H. mit den englischen Freunden und Kindern zu ihr gewandert kamen.
Den Freund angerufen, ob er auch zur Beerdigung kommen will. Er war Nachbar und fährt mit.
Zum Abendessen gab es gebratenes Gemüse mit Fisch und Reis. Ein Glas Wein. Eine Tasse Kaffee.
Trauer um I.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen