6. Januar 2018

Freitag, 05.01.2018

Um 7 Uhr aufgestanden und über dem Sudoku wieder eingeschlafen - aber zur Verabredung im Referat für Bildung und Sport um 10 Uhr pünktlich dort gewesen. Viel über den Münchner Schulpreis und das angedachte Netzwerk Münchner Schulen gesprochen.
In der Dienerstraße am Marienplatz bei der Metzgerei Clasen eine Wurstsemmel gekauft - sehr zu empfehlen. Diese Geschäft ist überhaupt einen Besuch wert. Es gibt dort fränkische und westfälische Wurstwaren und Zubehör (z. B. Grünkohl). Eine Augenweide für den, der Würste mag.
Dann weiter, quer durch die Häuserblöcke. So war das im Mittelalter, so ist es noch heute in Venedig. Passati querdurch, nicht außenrum.
In der Sparkassenstraße ist ein Postamt mit einem Sonderschalter für Briefmarken. Dort agiert ein Herr, dem man nur das Motiv der Marke zu nennen braucht, und schon liegt sie vor einem. Und das bei Hunderten von derzeit gültigen Marken. Als er einmal längere Zeit krank war, musste man sich mühsam aus Schaukästen die Nummern der gewünschten Marken heraussuchen. Da Frau und Herr Hauptschulblues viel schreiben, kaufen sie dort oft viele schöne Sondermarken.
Und wie regelmäßige Leser wissen, geht es dann zum Café Frischhut für Schmalzgebackenes. Der Rucksack duftete in der S-Bahn so stark, dass sich manche Fahrgäste umschauten, um die Quelle zu orten.
Zu Hause war schon die Zugehperle zugange; die Arbeit wurde unterbrochen und es gab gleich Kaffee und Striezel und Kiachi, noch warm. Sie meinte, sie fühle sich dadurch in ihre Kindheit zurückversetzt. Ihre Mutter habe auch immer Hefeteig in Butterschmalz gebacken. In Niš.
Zum Abendessen gab es ein fränkisches Würstchen mit Rosenkohl und Couscous-Pflanzerln.
Das Sudoku ist diesmal eine Herausforderung und muss bald gelöst sein.

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